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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

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Aktueller Rundbrief

Haus der Geschichte Baden-Württemberg / Rundbrief 104
28. April 2017

Orgelkonzert zum "Phantom der Oper"

Das Haus der Geschichte bietet zur aktuellen Carl-Laemmle-Ausstellung ein besonderes musikalisches Erlebnis: ein Filmkonzert mit dem international renommierten Organisten Jürgen Essl zum Horror-Klassiker "Das Phantom der Oper" am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 19 Uhr in der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Jürgen Essl improvisiert live zum Filmdrama an der großen Orgel im Konzertsaal der Musikhochschule. Für den Dreh der opulenten Bilder im Jahr 1925 ließ Carl Laemmle in Hollywood eigens das Pariser Opernhaus nachbauen. Die Hauptrolle spielte "der Mann mit den tausend Gesichtern" Lon Chaney.
Der Eintritt zu dem Filmkonzert kostet 10, ermäßigt 5 €. Kartenreservierungen unter besucherdienst@hdgbw.de oder Telefon 0711 212 39 89.

Modenschau für Frauen: Kleider und Traditionen in Somalia

Samiira Abdi Ibrahim präsentiert am Sonntag, 14. Mai 2017, um 14 Uhr im Galerieraum Kleider aus ihrer Heimat Somalia und erzählt, zu welchen Anlässen Frauen den reich verzierten "Dirac" oder den über Schulter und Bauch gebundenen "Guntiino" tragen.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Überlebensgeschichten von A bis Z". Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Themenführung: "Es lebe die Demokratie!"

Unter diesem Motto zog die "Deutsche Demokratische Legion" von Georg und Emma Herwegh 1848 ins badische Grenzgebiet, um für eine europäische Republik zu kämpfen. Anlässlich des 200. Geburtstags des couragierten Ehepaares widmet sich die Führung am Sonntag, 14. Mai 2017, von 14.30 bis 15.30 Uhr der Deutschen Revolution von 1848/49 im Südwesten, ihren Zielen, ihrer Entwicklung und ihren Auswirkungen.
Treffpunkt ist im Foyer. Die Führung kostet 5 € (zzgl. Eintritt).

Vorlesevormittag auf Deutsch und Arabisch

Der Galerieraum verwandelt sich am Mittwoch, 17. Mai 2017, um 10 Uhr in einen gemütlichen Ort zum Zuhören für Kinder ab 5 Jahren. Hier liest Rauaa Albakhit lustige und schöne Geschichten auf Arabisch und auf Deutsch vor. Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Überlebensgeschichten von A bis Z".
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Laupheimer Gespräche über jüdische Politiker

Unter dem Titel "Jüdische Politiker in Vergangenheit und Gegenwart" veranstalten das Haus der Geschichte und die Stadt Laupheim am Donnerstag, 18. Mai 2017, die 18. Laupheimer Gespräche. Im Kulturhaus Schloss Großlaupheim sprechen ab 10 Uhr unter anderem die Berliner Historikerinnen Dr. Susanne Wein über jüdische Parlamentarierinnen in der Weimarer Republik und Dr. Johanna Behre über den 1999 verstorbenen Politiker Ignaz Bubis. Um 19 Uhr folgt eine Lesung mit Rudolf Guckelsberger über die französisch-jüdische Politikerin Simone Veil.
Die Vorträge der Laupheimer Gespräche werden in einem Tagungsband veröffentlicht. Das Haus der Geschichte präsentiert in Laupheim den 17. Band mit dem Titel: "Bekannt aus Fernsehen, Film und Funk".
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 8. Mai 2017 unter der Mail-Adresse sekretariat@hdgbw.de wird gebeten.

Zeitzeugen im Gespräch: "Wozu heute noch Diplomaten?" mit Martin Jäger

Mit Staatssekretär Martin Jäger findet die Zeitzeugenreihe "Wozu heute noch Diplomaten?" am Sonntag, 21. Mai 2017, um 11 Uhr im Otto-Borst-Saal ihre Fortsetzung. Jäger war Deutscher Botschafter in Afghanistan. Seit Oktober 2016 ist er Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg. Im Gespräch mit Moderatorin Susanne Offenbach berichtet er über seine spannende Zeit als Diplomat.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Internationaler Museumstag

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 21. Mai 2017, bietet das Haus der Geschichte unter dem Motto "Spurensuche. Mut zur Verantwortung" kostenfreie Führungen in mehreren Häusern an. Der Museumseintritt ist ebenfalls frei.
Im Haus der Geschichte startet um 14 Uhr eine Führung zum Thema Flucht und Asyl in Geschichte und Gegenwart. Geschichten über lebensgefährliche Fluchtwege, geschlossene Grenzen und die Hoffnung auf einen sicheren Zufluchtsort gehören zur Vergangenheit und Gegenwart von Baden-Württemberg. Die Führung berichtet, wie politisch Verfolgte im 19. Jahrhundert aus dem Südwesten fliehen mussten und auf welche Weise Menschen im heutigen Baden-Württemberg Schutz und eine neue Heimat finden. Treffpunkt ist im Foyer.
Im Museum Hohenasperg folgt um 15 Uhr eine Kuratorenführung mit dem Titel "Zur Verantwortung gezogen". Mehr politische Verantwortung übernehmen wollten überzeugte Demokraten im 19. Jahrhundert. Und es gehörte Mut dazu, denn dieses Engagement wurde als Hochverrat mit Festungshaft bestraft. Wer wurde für Verbrechen zur Verantwortung gezogen, die wir auch heute noch ahnden würden? Wer konnte sich entziehen? Darum geht es in der Führung mit Kuratorin Dr. Franziska Dunkel.
Ebenfalls um 15 Uhr beginnt in der Stauffenberg-Erinnerungsstätte eine Führung zum Thema "Umkämpfte Erinnerung: Vom Verräter zur Ikone des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus". Die Erinnerung an die Brüder Stauffenberg und die Interpretation des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 unterlag von damals bis heute einem starken Wandel. Die Führung widmet sich den unterschiedlichen Bewertungen des Attentats und der Frage nach dem Umgang mit Erinnerung.

Filmvorführung "Tadmor"

Im preisgekrönten Film "Tadmor" versetzen sich 22 ehemalige Gefangene des syrischen Regimes für einen Tag und eine Nacht in ihre Zelle im Foltergefängnis in Palmyra zurück. Der Film macht die alltägliche Gewalt anschaulich, ohne voyeuristisch zu sein. Am Dienstag, 23. Mai 2017, um 20 Uhr läuft der Film im Scala-Kino Ludwigsburg.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Scala-Kino Ludwigsburg in der Stuttgarter Str. 2, Tel. 07141.929.208. Der Eintritt kostet 7 € (inkl. Gutschein für Museumseintritt Hohenasperg).