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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Das Museum

Aktuelles

Neues aus dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Neues Buch über Eugen Bolz

Er zählt zu den bedeutendsten südwestdeutschen Politikern des 20. Jahrhunderts und ist doch zu wenig bekannt: Eugen Bolz. Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg hat ein neues Buch über den württembergischen Staatspräsidenten und 1945 von den Nationalsozialisten ermordeten Widerstandskämpfer mit dem Titel "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen" herausgebracht.
Die Rolle von Bolz als herausragender Politiker in der Weimarer Republik würdigt der Leiter des Hauses der Geschichte, Thomas Schnabel, in seinem Beitrag "Die Republik dem Volke nahebringen, ohne große Worte zu machen". Eine umfangreiche Abhandlung über Eugen Bolz und den Widerstand gegen den Nationalsozialismus verfasste Peter Steinbach, wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Darüber hinaus umfasst das reich bebilderte Buch eine Neuedition der wichtigen und außergewöhnlichen Schrift "Katholische Aktion und Politik". Basis der Aufsätze sind Vorträge einer wissenschaftlichen Tagung zu Eugen Bolz, die das Haus der Geschichte und sein Freundeskreis 2016 veranstaltet haben.
Das Buch kann unter Tel. 0711.212.40.15, per E-Mail museumsshop(at)hdgbw.de oder über den Buchhandel bestellt werden.

Schülerausstellung zum Kampf um Rechte

Wie sich Menschen in Europa seit der Französischen Revolution für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt haben, zeigt eine Schülerausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Bis zum 3. Oktober 2017 ist der Galerieraum des Museums für die Ausstellung mit dem Titel "Der Kampf um Rechte in Europa" wie eine Demo gestaltet. Neben Texttafeln sind Originalobjekte wie Flugblätter, Wahlplakate und Dokumente zu sehen.
Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Hölderlin-Gymnasiums in Stuttgart haben die Schau im Geschichtsunterricht konzipiert. Sie haben sechs Themenschwerpunkte für die Ausstellung erarbeitet: die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern, Arbeiterinnen und Arbeitern, Migrantinnen und Migranten, Homosexuellen und Frauen sowie das Recht auf eine saubere Umwelt. Das Haus der Geschichte hat das Projekt in allen Phasen begleitet.
Der Bereich zu den Bürgerrechten etwa thematisiert die in der Französischen Revolution erkämpften Menschenrechte und das Freiheitsstreben 1989 in Osteuropa. Bei den Frauenrechten stellen die verantwortlichen Schülerinnen und Schüler wichtige Kämpferinnen für das Frauenwahlrecht in Großbritannien und Deutschland vor. Die Abteilung Rechte von Arbeitern und Arbeiterinnen erzählt von der Entstehung der englischen Arbeiterbewegung und der Gründung der Solidarność 1980, der ersten freien Gewerkschaft im autoritären Polen. Zu den Ausstellungsstücken gehören eine Flugschrift von Clara Zetkin zum Frauentag 1914 und ein Anti-Atomkraft-Comic.
Mit den ausgewählten Exponaten, den Texten und der kreativen Raumgestaltung vermitteln die Schülerinnen und Schüler, was ihnen an Europa und am Kampf für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte wichtig ist. Der Eintritt in die Schülerausstellung ist frei.

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