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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Die Stauffenberg-Erinnerungsstätte

Das Museum: Eine Erinnerungsstätte für die Brüder Stauffenberg, die für ihr Wirken im Widerstand gegen den Nationalsozialismus mit dem Leben bezahlten.

Wer war der Mann, der Hitler am 20. Juli 1944 mit einer Bombe töten wollte? Welche Rolle spielte sein Bruder Berthold bei dem Umsturzversuch? Warum wird gerade in Stuttgart an die beiden erinnert? Die Ausstellung ist Berthold und Claus Schenk Graf von Stauffenberg gewidmet. Sie schildert die Lebenswege der Brüder. Die Erinnerungsstätte befindet sich im Alten Schloss in Stuttgart. Dort verbrachten die Brüder Stauffenberg ihre Kindheit und Jugend. Die Ausstellung wurde vom Haus der Geschichte im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung erarbeitet und umgesetzt.

Künstlerblicke: Bilder des Widerstands

16. November 2016 bis 26. März 2017

Die Ausstellung zeigt Werke - vor allem Zeichnungen und Grafiken - zweier Künstler, die sich intensiv mit dem Umsturzversuch gegen Hitler beschäftigten. Günter Schöllkopf (1935-1979) schuf 1973 den Grafikzyklus "Widerstand", in dessen Mittelpunkt die Verschwörer des 20. Juli 1944 stehen. Alfred Hrdlicka (1928-2009) setzte sich 2004/05 ebenfalls mit dem Schicksal der Attentäter auseinander. Die ausgewählten Kunstwerke sind mit der Erzählung der Erinnerungsstätte eng verwoben und zeigen einen jeweils ganz eigenen Blick auf die Ereignisse.

Veranstaltungswoche in der Stauffenberg-Erinnerungsstätte

Dienstag, 15. November 2016
15 Uhr: Führung durch die Stauffenberg-Erinnerungsstätte am Geburtstag von Claus Graf Stauffenberg

Donnerstag, 17. November 2016
19 Uhr: Von Widerstandsrecht und Tyrannenmord - Lesung mit Musik Darf man Widerstand gegen die Obrigkeit leisten? Gibt es Situationen, in denen man einen Tyrannen umbringen darf? Rudolf Guckelsberger liest - begleitet von Musik - Texte von der Antike bis zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Freitag, 18. November 2016
13 Uhr: Kunstpause Kurzkonzert mit einem Streichertrio des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums

Samstag, 19. November 2016
14 Uhr: Kurzführung zu den Widerstandskunstwerken von Alfred Hrdlicka und Günter Schöllkopf
15 Uhr: Führung durch die Stauffenberg-Erinnerungsstätte

Sonntag, 20. November 2016
11 bis 17 Uhr: Kurzführungen durch die Stauffenberg-Erinnerungsstätte und die Kunstausstellung
14 und 16 Uhr: "Orte des Widerstands" - Geführter Stadtrundgang durch Stuttgart

Der Eingang zur 2006 eröffneten Erinnerungsstätte im Alten Schloss Stuttgart am Stauffenbergplatz

Besucherservice: Informationen über Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Führungen und Anfahrt

Die Stauffenberg-Erinnerungsstätte hat dienstags bis sonntags und an Feiertagen (Link Feiertage) von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt kostet 1,50 Euro, ermäßigt 1 Euro und ist für Kinder, Schülerinnen und Schüler sowie ALG-Empfänger frei.
Öffentliche Führungen durch das Museum werden an jedem ersten Sonntag im Monat um 14.30 Uhr angeboten. Sie dauern ca. 1 Stunde und kosten 3 € (zzgl. Eintritt). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Information und Anmeldung: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Besucherdienst, Tel. 0711.212.39.89, Fax 0711.212.39.79, Mail: besucherdienst(at)hdgbw.de

Berthold (links) und Claus Schenk Graf von Stauffenberg um 1925

Lebensläufe: Von der Kindheit in Stuttgart bis zum gescheiterten Umsturzversuch

Ihr Vater war Oberhofmarschall des letzten württembergischen Königs. Ab 1923 zählten Berthold und Claus Schenk von Stauffenberg zum engsten Umfeld des Dichters Stefan George. Beide machten Karriere im Staatsdienst. Während des Zweiten Weltkriegs wandten sie sich gegen den Nationalsozialismus und bereiteten den Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 vor.

Stauffenberg-Gesellschaft

Die Erinnerung an den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus möchte die Stauffenberg Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. pflegen. Der Verein unterstützt Veranstaltungen, Publikationen, Ankäufe von Exponaten und vieles mehr.

In der Erinnerungsstätte gibt es ein vielfältiges museumspädagogisches Angebot. (Fotos: Haus der Geschichte / Bernd Eidenmüller 2, privat, Werner Kuhnle, HdGBW)

Geschichtsvermittlung: Programme für Schulklassen und Lehrmaterialien

In der Stauffenberg-Erinnerungsstätte bietet das Haus der Geschichte Führungen und Workshops für Schulklassen aller Schularten. Workshops zur Rezeption des 20. Juli nach 1945 und ein Ortsrundgang zum Widerstand stellen die Geschichte der Brüder Stauffenberg in einen breiten historischen Zusammenhang.

Panorama: Blick in die Stauffenberg-Erinnerungsstätte

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