Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

 /  / 

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Carl Laemmle presents

Presseservice

Pressetexte

Hollywood im Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg holt Hollywood nach Stuttgart: Die Große Landesausstellung "Carl Laemmle presents..." zeigt, wie ein jüdischer Oberschwabe zum Erfinder der Traumfabrik wurde. "Carl Laemmle machte Hollywood groß", würdigte ihn Prof. Dr. Thomas Schnabel, der Leiter des Hauses der Geschichte, in der Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 8. Dezember. "Er war der Gründer des Filmgiganten Universal, der Schöpfer des Starsystems, ein wegweisender Produzent und ein früher Global Player. Dabei blieb er immer ein überzeugter Schwabe und seiner Heimat eng verbunden - bis der Geehrte in den 1930er Jahren in Deutschland geächtet wurde."
Zum 150. Geburtstag des am 17. Januar 1867 geborenen Carl Laemmle präsentiert das Museum in Stuttgart vom 9. Dezember 2016 bis 30. Juli 2017 noch nie zuvor gezeigte Ausstellungsstücke. Zu den einzigartigen Originalobjekten aus den USA und anderen Teilen der Welt gehören ein echter Oscar, internationale Filmplakate und Requisiten wie die Fledermaus aus "Dracula".
"Laemmles Leben war filmreif, er ist eine Legende der Kinogeschichte. Also erzählen wir seine Geschichte in Filmsets", sagte Ausstellungsleiterin Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger. "Fünf Studios inszenieren fünf Geburtstage von Carl Laemmle, die Wegmarken seines Lebens darstellen", erklärte sie das Konzept der Schau. Seine letzte, "am meisten beeindruckende Rolle" habe er übernommen, als er hunderte Juden mit seinen Bürgschaften vor dem Holocaust rettete.
Das erste Kapitel "Der Deutsch-Amerikaner" zeigt das spannungsreiche Leben des Wanderers zwischen den beiden Welten. Am Vorabend des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg feierte Laemmle 1917 seinen 50. Geburtstag noch deutsch-amerikanisch. Danach musste er sich für eine Seite entscheiden. Er drehte eine Reihe antideutscher Filme. Nach dem Ende des Krieges reiste er wieder regelmäßig in die alte Heimat und wurde ein Wohltäter seiner Geburtsstadt Laupheim. Der Regie-Oscar und andere erstmals ausgestellte Requisiten wie eine Gasmaske oder Filmfleisch rücken ein Meisterwerk in den Mittelpunkt: den 1930 mit zwei Academy Awards ausgezeichneten Antikriegsfilm "All Quiet on the Western Front". Dieser markierte zwar einerseits den Höhepunkt von Carl Laemmles Karriere, andererseits eine Zäsur. In Deutschland wurde "Im Westen nichts Neues" vor allem in rechtsnationalen Kreisen gehasst, Laemmle als "Filmjude" beschimpft. Er reiste fortan nicht mehr in seine Heimat.
Das Studio "Der Gründer" verdeutlicht, warum Carl Laemmle der Vater Hollywoods ist. Er kaufte 1914 das Gelände einer Hühnerfarm in der Nähe von Los Angeles und baute darauf ein Produktionsstudio, das alle damaligen Maßstäbe sprengte: Universal City - eine Filmstadt mit Zoo, Krankenhaus, eigener Polizei und Bürgermeisterin. Eine Filmkamera, die Uniform der Polizeichefin, Werbematerial und Fotos zeugen von den frühen Tagen der Studiostadt und davon, wie das Marketinggenie Carl Laemmle die ersten Filmstars schuf. Und die gruppierten sich um ihn an seinem 60. Geburtstag. 
"Der Global Player" widmet sich der weltweiten Filmvermarktung: Laemmle verstand den Namen seines Unternehmens "Universal" durchaus wörtlich. Eine große Landkarte führt die rund 120 Niederlassungen vor Augen, die bis zu Carl Laemmles 66. Geburtstag entstanden waren - von Oslo bis Buenos Aires und von Vancouver bis Tokio. Japanische, spanische und deutsche Filmplakate verweisen auf die landesspezifische Bewerbung. Setfotos von "S.O.S. Eisberg" lassen erahnen, wie spektakulär einige Filmproduktionen dieser Zeit waren.
Unter den Gästen von Laemmles 67. Geburtstag war auch Boris Karloff, als Frankensteins Monster das Gesicht des jungen Horrorfilmgenres. "Der Patriarch" versammelte neben Filmstars und Wegbegleitern wieder seine Familie um sich, die für ihn größte Bedeutung hatte. Zahlreiche Verwandte brachte er bei Universal unter. Carl Laemmle hatte mit dem "Glöckner von Notre Dame" und dem "Phantom der Oper" den Horrorfilm mitbegründet. Die Blütezeit erlebt das Genre aber, nachdem er 1929 die Geschäfte seinem Sohn Julius, genannt Junior, übertragen hatte. Dessen Filme wurden Kassenschlager - und die ausgestellten Objekte wie die Fledermaus aus "Dracula", eine Handschelle aus "Frankenstein" oder die Bandage der "Mumie" wecken die Erinnerung an berühmte Filmszenen.
Einen weniger glamourösen, aber umso bedeutenderen Teil aus Laemmles Leben schildern die Ausstellungsmacher im Studio zu seinem letzten Geburtstag 1939: "Der Retter". Nach seinem Abschied vom Filmbusiness rettete er einige hundert deutsche Juden vor dem sicheren Tod, indem er ihnen mit Bürgschaften (Affidavits) die Einreise in die USA ermöglichte. Die Namen dadurch geretteter jüdischer Deutscher bestimmen deshalb das in grauen Tönen gehaltene Raumbild. Nachdem Carl Laemmle rund 300 Affidavits ausgestellt hatte, erkannten die US-Behörden keine weiteren mehr von ihm an. Laemmle drängte seine Freunde, ebenfalls Bürgschaften zu übernehmen. Wie sehr es ihn beschäftigte, dass er nicht alle Hoffnungen auf Hilfe erfüllen konnte, zeigt ein Brief Laemmles an den früheren Stuttgarter Schauspieler Fritz Wisten - er endet mit den Worten "I am terribly sorry".
Informationen zu "Carl Laemmle presents..." und zum Begleitprogramm finden sich im Internet unter www.carl-laemmle-ausstellung.de 

Ausstellungsdaten

Dauer: 9. Dezember 2016 bis 30. Juli 2017
Vorbereitungszeit: ca. 2 Jahre
Zahl der Exponate: 200
Ausstellungsfläche: 500 Quadratmeter
Leihgeber: 17 Leihgeber, darunter die Academy of Motion Picture Arts and Sciences, das Natural History Museum of Los Angeles County und Rosemary Laemmle Hilb
Kosten: 800.000 Euro
Ausstellungsleitung: Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger
Kuratoren: Dr. Cornelia Hecht, Dr. Rainer Schimpf
Ausstellungsarchitektur: büroberlin, Ruth Schroers
Grafik: nondesign Köln, Jörg Waschat
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag bis Sonntag, Feiertage 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr
Eintritt: Erwachsene 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro), Kinder und Schüler frei
Katalog: 192 Seiten; Preis 19,80 Euro
Internet: www.carl-laemmle-ausstellung.de 

Lebensdaten Carl Laemmles

1867 Geboren am 17. Januar in Laupheim als Karl Lämmle
1884 Auswanderung in die USA
1894-1906 Mitarbeiter in der Continental Clothing Company in Oshkosh, Wisconsin; Aufstieg zum Geschäftsführer
1898 Hochzeit mit der aus Hessen stammenden Recha Stern (gestorben 1919)
1901 Geburt der Tochter Rosabelle, der Sohn Julius kommt 1908 zur Welt
1906 Carl Laemmle investiert in Chicago in ein Nickelodeon, ein 5-Cent-Filmtheater. Im selben Jahr gründet er den Laemmle Film Service, der zum größten Filmverleiher Amerikas wird
1909 Gründung der Independent Moving Picture Company (IMP); der erste Film handelt von der Indianersage "Hiawatha"
1912 Gründung der Universal Film Manufacturing Company mit 12 weiteren Produzenten, Sitz in New York; Laemmle wird Universal-Präsident
1915 Eröffnung der Studiostadt Universal City in Hollywood
1919 Verleihung der Ehrenbürgerwürde durch die Stadt Laupheim für Laemmles Engagement in seiner Heimatstadt
1929 Carl Laemmles Sohn wird General Manager von Universal
1930 Carl Laemmle bekommt den Academy Award für "Im Westen nichts Neues"
1933 Die Stadt Laupheim benennt die Carl Lämmle-Straße um und gibt ihr den Namen eines Idols der NS-Bewegung
1936 Laemmle muss seine Universal-Aktienmehrheit verkaufen, weil er einen Kredit nicht fristgemäß zurückzahlen kann
1939 Carl Laemmle stirbt am 24. September in Beverly Hills

Kinolegenden gratulieren Hollywood-Erfinder

Stuttgart (hdgbw) - Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und das Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg schenken dem Hauptdarsteller der kommenden Ausstellung "Carl Laemmle presents..." ein besonderes Geburtstagsständchen: In einem Animationsfilm besingen Kinolegenden den Erfinder von Hollywood, darunter Dracula, Marilyn Monroe, Frankensteins Monster, King Kong und Alfred Hitchcock. Anlass der Großen Sonderausstellung im Haus der Geschichte, die vom 9. Dezember 2016 an zu sehen sein wird, ist der 150. Geburtstag des aus Oberschwaben ausgewanderten Universal-Gründers Carl Laemmle. Das cineastische Ständchen ist auch auf der neuen Internetseite www.carl-laemmle-ausstellung.de zu sehen, die ab sofort online ist und das Leben der Hollywood-Legende beleuchtet.

Zwei Filme produzierte das Animationsinstitut für das Stuttgarter Museum. Während der eine den Jubilar feiert, tritt dieser im anderen persönlich auf. Statt Texttafeln wird also Carl Laemmle selbst in die Ausstellung einführen. Die Spots werden vom Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert.

"Carl Laemmle hätte es gefallen, dass ihm eines der international führenden Animationsinstitute mit einer Reihe globaler Superstars gratuliert", sagt Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger, die Ausstellungsleiterin des Hauses der Geschichte. "Die Filme tragen die Handschrift der Ludwigsburger, haben Witz und holen Uncle Carl ins Jetzt und Heute." Prof. Andreas Hykade, der Leiter des Animationsinstituts, nennt die Zusammenarbeit der beiden Landeseinrichtungen "einen Glücksfall". Er kündigt zudem eine Kooperation auch für das Begleitprogramm der Ausstellung an - unter dem Motto "Laemmles Erben". Hykade: "So kommen wir thematisch in Kontakt mit unseren filmischen Urgroßvätern."
Ein siebenköpfiges Team um die iranische Künstlerin Shadi Adib und den Producer Stefan Michel hat die beiden 2D-Trickfilme in drei Monaten realisiert. Beim Geburtstagsständchen bekam sogar jeder der prominenten Gratulanten einen eigenen Sprecher - sodass es von 20 Personen eingesungen wurde. Carl Laemmle, der nach dem Ende seiner Karriere im Filmbusiness hunderte Juden aus NS-Deutschland rettete, hätte sich wohl auch über die versöhnliche Botschaft gefreut, die hinter der Arbeit an den Filmen steckt: Eine Filmemacherin aus dem Iran hat sich mit einem jüdischen Filmproduzenten beschäftigt - ein cineastischer Dialog der Kulturen.

Das Geburtstagsständchen auf youtube: www.youtube.com/user/hausdergeschichtebw

Der Film "Ich komme aus Laupheim" ist vom 9. Dezember 2016 an in der Großen Sonderausstellung "Carl Laemmle presents - Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood" zu sehen.

Deutsche Hollywood-Schauspielerin in der Laemmle-Ausstellung

Stuttgart (hdgbw) - Die Hollywood-Schauspielerin Nina Rausch besucht am Donnerstag, 29. Dezember, die Sonderausstellung "Carl-Laemmle presents... Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood" im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Um 15 Uhr berichtet sie dort in einem Talk über Hollywood heute. Die Besucherinnen und Besucher des Stuttgarter Museums erfahren dabei aus erster Hand, wie die Traumfabrik heute funktioniert und wie man als Schwäbin in den USA erfolgreich ist. 

Einem größeren Publikum bekannt wurde Nina Rausch durch Rollen in Serien wie "Grey's Anatomy", "Navy CIS" oder "Orange is the New Black". Seit 13 Jahren lebt sie in Hollywood. Im nächsten Jahr startet ihr erster eigener Film. Die Schauspielerin stammt aus Ingersheim (Kreis Ludwigsburg) und ist über Weihnachten zu Besuch in ihrer Heimat.
Das Haus der Geschichte zeigt anlässlich des 150. Geburtstags von Carl Laemmle bis 30. Juli die weltweit erste Ausstellung über den Mann, der als Auswanderer aus Oberschwaben zum Universal-Gründer und zur Produzenten-Legende wurde. Laemmle holte die junge Filmindustrie nach Los Angeles, schuf Universal-City, erfand das Starsystem und produzierte Filmklassiker wie "Dracula" oder "Der Glöckner von Notre Dame". Während der NS-Herrschaft organisierte er bis zu seinem Tod 1939 die Emigration Hunderter verfolgter deutscher Juden in die USA. Die Ausstellung zeigt erstmals ausgestellte Objekte aus mehreren Erdteilen.

Familienführung: Spuk im Museum

Stuttgart (hdgbw) - Vampire und Monster sind in das Haus der Geschichte Baden-Württemberg eingedrungen und treiben dort nun ihr schaurig-schönes Unwesen. In der Familienführung am Sonntag, 8. Januar 2017, blicken die Besucher von 15.30 bis 16.30 Uhr hinter die Kulissen der Filme, die Dracula & Co. berühmt gemacht haben. In der Ausstellung "Carl Laemmle presents - Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood" begegnen sie einem Mann aus Schwaben, der loszog, um Hollywood zu erfinden. Die Führung ist für Kinder, Eltern und Großeltern. Sie kostet 5 € für Erwachsene und 1 € für Kinder. Der Museumseintritt ist frei.

Riesentorte und Festwoche zum Laemmle-Geburtstag

Stuttgart (hdgbw) - Zum 150. Geburtstag von Carl Laemmle schneidet Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 17. Januar 2017, eine riesige Torte im Haus der Geschichte Baden-Württemberg an. Das Fest ist der Auftakt zur Laemmle-Geburtstagswoche in dem Stuttgarter Museum, das den Hollywood-Erfinder vom 17. bis zum 22. Januar mit freiem Eintritt, Führungen, Veranstaltungen und Kino feiert. Auch die Geburtstagstorte, die 150 amerikanische Pfund (ca. 68 Kilogramm) wiegt und von der Stuttgarter Bäckerei und Konditorei Hafendörfer gefertigt wird, spendiert das Haus der Geschichte seinen Gästen. Bis 30. Juli 2017 ist dort die Große Sonderausstellung "Carl Laemmle presents... Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood" zu sehen.

"Als schwäbischer Erfolgsunternehmer, dessen unverwechselbare Handschrift die Filmgeschichte trägt, spiegelt Carl Laemmle das Bild eines Visionärs wider, der für seine Ideen brannte, bereit war Ungeahntes zu wagen und Risiken einzugehen", würdigt der Ministerpräsident den ausgewanderten Schwaben, der Hollywood zur Traumfabrik machte. "Er war ein Mensch, der andere bewegt hat." 

Zum Geburtstagsfest am Dienstag ab 18.30 Uhr tritt das Gesangsensemble Männer und Tenöre auf, und es sind als Preview Ausschnitte des Live-Hörspiels "Die Laemmle-Story" zu hören. Im Hauskino läuft eine SWR-Dokumentation über den Jubilar. Der Eintritt ist frei.
Am Mittwoch, 18. Januar, hinterfragt die multimediale Talkveranstaltung "Conmedia - Traumfabrik" die Faszination Kino. Kostenlose Führungen nach Feierabend durch die Laemmle-Ausstellung starten am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr.
Der Stuttgarter Filmwinter gastiert während der Geburtstagswoche im Haus der Geschichte - und zeigt zwei unter Laemmles Ägide produzierte Werke: am Freitag um 19.30 Uhr "Spuk im Schloss", am Sonntag um 17.30 Uhr "The Bride of Frankenstein" in der englischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.
Kostenlose Rundgänge durch die Ausstellung mit Laemmle-, Geschichts- und Medienexperten schließen am Sonntag, 22. Januar, die Geburtstagswoche ab.
Das Programm im Internet: http://www.hdgbw.de/ausstellungen/carl-laemmle-presents/begleitprogramm/

Die Veranstaltungen:

Zum 150. Geburtstag von Carl Laemmle am 17. Januar 2017 spendiert das Haus der Geschichte eine Festwoche mit Veranstaltungen und freiem Eintritt in die Ausstellung.

Dienstag, 17. Januar 2017, 18.30 Uhr. Geburtstagsfest: Happy Birthday Carl
Mit hochkarätigen und künstlerischen Beiträgen und einer riesigen Torte feiert das Haus der Geschichte Baden-Württemberg am Dienstag, 17. Januar 2017, um 18.30 Uhr Carl Laemmles 150. Geburtstag: Ministerpräsident Winfried Kretschmann würdigt den Jubilar aus Oberschwaben, der Hollywood zur Traumfabrik machte. Studierende des Studios für Sprechkunst der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart führen erstmals Ausschnitte aus ihrem Live-Feature "Die Laemmle-Story" auf, das am 9. Februar Premiere hat. Und die fünfköpfige Vokalgruppe Männer und Tenöre singt Lieder aus der Laemmle-Zeit. Die 150 amerikanische Pfund schwere Hollywood-Torte fertigt die Stuttgarter Bäckerei und Konditorei Hafendörfer. Den ganzen Tag über läuft zudem im Hauskino eine SWR-Dokumentation über Laemmles Leben. Das Museum lädt seine Gäste zur Feier des Tages ein: Eintritt, Programm und sogar die Torte sind kostenlos.

Mittwoch, 18. Januar 2017, 19 Uhr. Multimediale Talkveranstaltung: Conmedia - "Traumfabrik"
Medienstudierende nehmen den Lebensweg Carl Laemmles zum Anlass, die Faszination "Kino" zu hinterfragen und gesellschaftliche Einflüsse auszuloten. Mit der Veranstaltung Conmedia am Mittwoch, 18. Januar 2017, um 19 Uhr im Haus der Geschichte Baden-Württemberg schlagen 30 Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart die Brücke zur heutigen Medienwelt. Mit einer multimedialen Show und Talk-Gästen greifen die Macher Gegensätze auf wie "Fiktion und Realität", "Hollywood versus Youtube und Co" oder "Heimat und Fremdheit". Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erforderlich: www.facebook.com/conmedia

Donnerstag, 19. Januar 2017, 18 Uhr. Sonderführungen: Moonlight Laemmle
Hollywood nach Sonnenuntergang: Am Donnerstag, 19. Januar 2017, gibt es kostenlose Abendrundgänge durch die Ausstellung "Carl Laemmle presents..." im Haus der Geschichte Baden-Württemberg um 18, 19 und 20 Uhr. Der Eintritt und die Sonderführungen sind frei.

Freitag, 20. Januar 2017, 19.30 Uhr. Stuttgarter Filmwinter: "Spuk im Schloss" live
Der Otto-Borst-Saal im Haus der Geschichte ist einer der Veranstaltungsorte des Stuttgarter Filmwinters. Dort wird am Freitag, 20. Januar 2017, um 19.30 Uhr der Stummfilm "Spuk im Schloss" mit Live-Begleitung durch den Pianisten Oliver Prechtl präsentiert - eine schwarze Komödie des in Stuttgart geborenen Regisseurs Paul Leni aus dem Jahr 1927. Autor John Willard wollte zunächst nicht, dass sein Bühnenstück "The Cat and the Canary" verfilmt wird, weil damit das Ende des wendungsreichen - und gewinnbringenden - Plots überall bekannt würde. Carl Laemmle gelang es, ihn zu überreden. Der Eintritt für die Kinovorführung kostet 6,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro, Kartenvorbestellung unter 0711.993.39.80 oder kartenspamgeschützt @spamgeschützt wand5.de.

Samstag, 21. Januar 2017, 14 Uhr. Glamour Cars
Zwei Stunden lang kreuzen am Samstag, 21. Januar 2017, ab 14 Uhr zwei Stretchlimousinen mit dem Namen des Hollywood-Erfinders Carl Laemmle durch die Stuttgarter Innenstadt. Wer Glück hat, kann beim Haus der Geschichte Baden-Württemberg eine der Fahrten gewinnen: einfach in den nächsten Tagen reinschauen in www.facebook.com/hausdergeschichte.bw oder www.landesgeschichten.de.

Sonntag, 22. Januar 2017. Highlight-Führungen: Carl-Laemmle-Sonntag
Laemmle-, Geschichts- und Medienexperten betrachten Carl Laemmle und die Ausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg aus ihren Perspektiven. Hochkarätige Führungen u.a. mit Ausstellungsleiterin Paula Lutum-Lenger, Animationsfilmer Andreas Hykade und Kurator Rainer Schimpf runden am Sonntag, 22. Januar 2017, von 10 bis 18 Uhr die Geburtstagswoche ab. Außerdem ist der Carl-Laemmle-Film des SWR zu sehen. Der Eintritt und die Sonderführungen sind frei.

Sonntag, 22. Januar 2017, 17.30 Uhr. Stuttgarter Filmwinter: "The Bride of Frankenstein"
Die Kinoaufführung von "The Bride of Frankenstein" (englisch mit deutschen Untertiteln) ist am Sonntag, 22. Januar 2017, um 17.30 Uhr Teil des Stuttgarter Filmwinters im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Der Streifen erzählt, wie es mit Frankensteins Monster weitergeht: Der wahnsinnige Dr. Pretorius möchte für ihn eine Frau erschaffen. "Frankensteins Braut" gilt als einer der besten klassischen Horrorfilme. Der Eintritt für die Kinovorführung kostet 6,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro, Kartenvorbestellung unter 0711.993.39.80 oder kartenspamgeschützt @spamgeschützt wand5.de.

Premiere: "Die Laemmle-Story. Ein Live-Feature"

Stuttgart (hdgbw) - In einem Live-Hörspiel am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 19 Uhr werden im Haus der Geschichte Baden-Württemberg die faszinierende Geschichte des Hollywood-Erfinders Carl Laemmle und seine Zeit erlebbar. Studierende des Studios für Sprechkunst der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart begleiten den jüdischen Schwaben akustisch und szenisch von der Wiege bis ins Jetzt und Heute. Ein packendes Feature, das auch für das Auge einiges bietet. Das Stück wurde eigens für die Ausstellung "Carl Laemmle presents - Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood" von Dozent Günter Maurer geschrieben. Aufgeführt wird es von den Studierenden Elisa Taggert, Caroline Mendelski und Philipp Falser. Die Veranstaltung kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Weitere Aufführungen folgen am 30. März und am 27. April.

Revue-Show mit Live-Musik: „Ich bin Hollywood"

Stuttgart (hdgbw) - Eine Revue über die märchenhafte Lebensgeschichte Carl Laemmles bringt das Biberacher Theater Ohne Namen am Donnerstag, 16. März 2017, um 19 Uhr im Haus der Geschichte Baden-Württemberg auf die Bühne: "Ich bin Hollywood". Die Revue-Show mit Live-Musik, Tanz und Gesang spannt den Bogen von der Ankunft Carls als allein reisender Jugendlicher in New York bis zur Oscarverleihung am 5. November 1930 in Hollywood, der Höhepunkt von Laemmles Karriere als Filmboss. Mit dem Drama in sieben Akten hat der Autor und Regisseur Peter Schmid ein Stück entstehen lassen wie Carl Laemmles Leben und Werk: bunt, quirlig, bisweilen schrill. Die Musik kommt von der Gruppe MundArt.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung "Carl Laemmle presents - Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood". Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Lange Nacht der Museen: Monster und Diven im Haus der Geschichte

Stuttgart (hdgbw) - Oscarglamour, Gruselgestalten und Horrorparty: In der Langen Nacht der Museen am 25. März in Stuttgart treiben sich ab 19 Uhr im Haus der Geschichte Baden-Württemberg Monster und Diven herum. Ob Dracula, Frankensteins Monster, das Phantom der Oper oder die Mumie - sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind Wesen aus Filmen, die Carl Laemmles Universal produziert hat. Über den schwäbischen Erfinder von Hollywood ist bis zum 30. Juli im Haus der Geschichte eine Sonderausstellung zu sehen - mit einem echten Oscar aus dem Jahr 1930.
Grusliges für Augen, Ohren und Gaumen gibt es bei der Horrorparty im Museumsrestaurant Tempus: Zu Vampir-Burger und Hexenspucke werden Bloody Mary und Zombie serviert, während ein DJ Film- und Gruselsounds sowie Klänge der 20er und 30er Jahre auflegt. In der Sonderausstellung sind derweil Auszüge aus dem Live-Hörspiel "Die Laemmle-Story" zu hören. Zu sehen gibt es zudem Streifen wie "Dracula", "Frankenstein" und "Die Mumie".
Auch im Kinderprogramm dreht sich alles um die Traumfabrik: von 16 bis 19 Uhr geht der Nachwuchs auf "Eine Entdeckungsreise durch Hollywood".