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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ausstellungsarchiv

Anständig gehandelt

Anständig gehandelt – Widerstand und Volksgemeinschaft 1933-1945

Sonderausstellung im Haus der Geschichte Baden-Württemberg vom 9. Mai 2012 bis zum 1. April 2013

Die große Mehrheit der Deutschen behauptete nach dem Ende der NS-Diktatur, "anständig gehandelt" zu haben. Widerstand leistete zwischen 1933 und 1945 tatsächlich aber nur eine kleine Minderheit. Anhand außergewöhnlicher Objekte erzählte die Ausstellung einzelne Widerstandsgeschichten mutiger Menschen, die einer breiteren Öffentlichkeit noch nicht bekannt waren. Sie schilderte aber auch, wie die Geschwister Scholl aus Ulm und ihre Freunde von der Weißen Rose Flugblätter verbreiteten, und berichtete vom einsamen Handeln des schwäbischen Tüftlers Georg Elser, der 1939 im Münchner Bürgerbräukeller Hitler töten wollte. Zugleich beleuchtete die Ausstellung die Verfolgung der Widerstandskämpfer durch das Terrorregime und ihre Ausgrenzung aus der Gesellschaft - teilweise auch noch nach dem Nationalsozialismus: Mancher wurde als Verräter verachtet, andere gerieten in Vergessenheit.

Ausstellungsleitung: Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger
Kuratoren: Dr. Christopher Dowe, Dr. Cornelia Hecht, Dr. Andreas Morgenstern
Ausstellungsgestaltung: KatzKaiser, Köln/Darmstadt
Grafik: Nondesign, Köln

Trommel vom Mössinger Generalstreik gegen die Machtübernahme Hitlers
Kurzwellensender zur Verbreitung von Nachrichten (Fotos: Haus der Geschichte)

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