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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ab 9. Dezember im Haus der Geschichte

Carl Laemmle

Aktuell


Carl Laemmle presents... Ein jüdischer Schwabe erfindet Hollywood - 9. Dezember 2016 bis 30. Juli 2017

Mit der weltweit ersten umfassenden Ausstellung über Carl Laemmle feiert das Haus der Geschichte den 150. Geburtstag der aus Oberschwaben ausgewanderten Hollywood-Legende. Sein Aufstieg vom Laufburschen zum erfolgreichsten Filmproduzenten seiner Zeit war der Realität gewordene amerikanische Traum. Laemmle gründete die Universal Studios, machte Hollywood zur Traumfabrik und produzierte Filmklassiker wie "Dracula" oder "Die Mumie". Während der Naziherrschaft organisierte er die Emigration Hunderter verfolgter deutscher Juden in die USA. Eine beeindruckend inszenierte Schau mit zahlreichen noch nie ausgestellten Original-Objekten aus mehreren Erdteilen. 

Die Laemmle-Story. Ein Live-Feature

Das Live-Hörspiel über den Hollywood-Erfinder und seine Zeit wird am Donnerstag, 30. März 2017, um 19 Uhr wieder im Haus der Geschichte aufgeführt: "Die Laemmle-Story". Studierende des Studios für Sprechkunst der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart begleiten Carl Laemmle akustisch und szenisch von der Wiege bis ins Jetzt und Heute. Nach der Vorstellung führt ein Ausstellungsrundgang zu Stationen des Hörspiels.

Dauerausstellung

Landesgeschichte(n)

Das Haus der Geschichte macht die Entwicklung des deutschen Südwestens von 1790 bis heute zum Erlebnis

Lebendige Geschichte, aufwendig inszeniert: Das Museum an der Stuttgarter Kulturmeile bildet von Napoleon bis zum Stuttgart-21-Bauzaun mehr als 200 Jahre Landesgeschichte ab. Ein Themenpark gibt einen Überblick über die vielen Facetten Baden-Württembergs damals und heute - von der Wirtschaft über die Wissenschaft bis zur Religion. 1500 Originalobjekte und 1000 Fotos, zahlreiche Geschichten, Filme und Infostationen begeistern, machen Spaß oder regen zum Nachdenken an. Die Ausstellungsstücke zeugen von den Menschen in ihrer Zeit und ihren Schicksalen: von Liebe und Hass, von Macht und Ohnmacht, von Sieg und Niederlage.

Ausstellungsintervention

Geflüchteten-ABC

Überlebensgeschichten von A bis Z - 19. Februar 2017 bis 8. April 2018

Das Haus der Geschichte blickt aus der Perspektive von Geflüchteten auf das Land: Aus dem "Baden-Württemberg-ABC" werden zwischenzeitlich "Überlebensgeschichten von A bis Z". Das Projekt stellt die Frage: Wie begegnet Baden-Württemberg Menschen, die vor kurzem in den Südwesten geflohen sind? Im Eingangsbereich sind 26 Stücke mit beeindruckenden Geschichten vom Fliehen und Ankommen vor dem Gebäude und im Foyer ausgestellt - von A wie Angst bis Z wie Zulassung.

Das Museum "Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis" zeigt Häftlingsschicksale aus drei Jahrhunderten

Viele tausend Menschen waren bereits auf dem Hohenasperg unter Verschluss. Weit über Württemberg hinaus galt die Festung lange als das politische Gefängnis schlechthin. Das eindrucksvoll gestaltete Museum dort zeigt am Beispiel von 23 Häftlingsbiografien, wie sich der Freiheitsentzug als Strafe über drei Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Zu den Insassen gehörten das Justizopfer Joseph Süß Oppenheimer und der unbequeme Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, Revolutionäre des 19. Jahrhunderts, Kriegsgefangene, NS-Täter und Querdenker wie der der "Remstalrebell" Helmut Palmer.

Wegen Bauarbeiten auf der Festung gelten für das Museum vom 30. März bis zum 28. April 2017 donnerstags und freitags leicht eingeschränkte Öffnungszeiten: 12 bis 16 Uhr. Danach ist wie gewohnt wieder an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Karfreitag, 14. April, bleibt das Museum geschlossen. Samstags und sonntags ist weiterhin von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Stuttgart

Stauffenberg

Die Erinnerungsstätte im Stuttgarter Alten Schloss ist Berthold und Claus Graf Stauffenberg gewidmet

Die Stauffenberg-Erinnerungsstätte erzählt die Lebenswege der Brüder von ihrer Kindheit und Jugend in Stuttgart bis zu ihrem gewaltsamen Tod im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Originale Ausstellungsstücke - darunter der Schreibtisch und das Cello von Claus - spannen einen Bogen von der Kindheit der Stauffenbergs bis zum Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Medien wie Filmausschnitte und eine Klanginstallation nähern sich dem Thema und der Zeit von mehreren Seiten oder zeigen, wie die Symbolfigur Claus Schenk Graf von Stauffenberg in den folgenden Jahrzehnten bewertet wurde.

Veranstaltungen

Monster und Diven

Lange Nacht der Museen im Haus der Geschichte

Oscarglamour, Gruselgestalten und Horrorparty: In der Langen Nacht der Museen am 25. März in Stuttgart treiben sich ab 19 Uhr im Haus der Geschichte Baden-Württemberg Monster und Diven herum. Ob Dracula, Frankensteins Monster, das Phantom der Oper oder die Mumie - sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind Wesen aus Filmen, die Carl Laemmles Universal produziert hat. Grusliges für Augen, Ohren und Gaumen gibt es bei der Horrorparty im Museumsrestaurant Tempus. In der Sonderausstellung sind derweil Auszüge aus dem Live-Hörspiel "Die Laemmle-Story" zu hören. Zu sehen gibt es zudem Streifen wie "Dracula", "Frankenstein" und "Die Mumie".

Geschichtsvermittlung

Der Dieb der Geschichte

Das multimediale Museumsspiel - entwickelt mit Kindern für Kinder

„Der Dieb der Geschichte“ ist einmalig in der deutschen Museumslandschaft: Mit Agentengürtel und Missionsblock ausgestattet, können Spürnasen zwischen acht und zwölf Jahren das Rätsel um entführte Geschichtssammler lösen. Über Computerstationen leiten die Comicfiguren Faris, Frida, Freddy und Uwe die jungen Geheimagenten auf ihrer Mission durchs Haus der Geschichte und führen sie zu Ausstellungsstücken, hinter denen sich interessante Geschichten verbergen. Dabei erfahren die Kinder spielerisch, wie in einem Museum gearbeitet wird. Die kleinen Agenten zeichnen, vermessen und betrachten die Dinge ganz genau.